Chorgemeinschaft Haiderbach e.V.
Chorgemeinschaft Haiderbach e.V.

Über uns

Das Vereinsleben des MGV "Frohsinn" Deesen e.V.

 

als eigenständiger Verein, später in Rahmen der Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen und noch später im Rahmen der Chorgemeinschaft Haiderbach e.V.

 

Wie die Geschichte zeigt, entstanden immer dann Vereine, Orden, Parteien und Verbände, wenn kulturelle, religiöse, politische, also gesellschaftliche Werte bedroht waren. Im 19. Jahrhundert veränderten Technik und Industrie derart das Gesellschaftliche Gefüge, daß altgewohnte Bräuche und Verhaltensweisen von den neuen Interessen verdrängt wurden und unterzugehen drohten.

So wurde es ein Jahrhundert der Vereinsgründungen. Auch der Gesang gehörte nicht mehr zu den selbstverständlichen Lebensäußerungen im Alltag. In diesem Zusammenhang ist auch die schufen damit einen Hort dem Lied, das gegen die verkrampfte Verbissenheit des modernen Lebensstils eine Hilfe werden konnte.

 

Die Gründer :

 

Peter Josef Schäfer                  Peter Zirfas

Johann Adam Dickopf            Johann Hoppen

Johann Zirfas I                         Johann Daubländer

 

Die handgeschriebenen Liederhefte der Gründerjahre sprechen in Schrift und Notierung von der Sorgfalt und Hingabe der Sänger an ihre Aufgabe.

Der Melodieverlauf wurde nicht nach dem Fünf-Linien-System der seit Alessandro Scarlatti 1725 eingeführten europäischen Schreibweise notiert, sondern in Zahlen, wie es die Griechen invorchristlicher Zeit auch taten.

Die Dirigenten müssen geniale Musikpraktiker gewesen sein, die den theoretisch ungeschulten Sänger auf diese Weise zum mehrstimmigen Chorgesang führten.

 

Die Dirigenten :

 

Wilhelm Keller                  Wilfried Hillenbrand

Peter Ramroth                   Uwe Hürland

Josef Ramroth                    Peter Ramroth

Josef Meurer                       Josef Euler

Josef Ramroth                    Mario Siry

Nikolaus Zimmermann    Marco Herbert

Reinhard Höbelt                Fabian Glück

Hugo Schuth

 

So ideell ein Gesangverein auch immer gesonnen sein mag, er lebt letztlich von der Arbeit der Unromatischen, der nüchternen Denker, der Manager und Finanzfachleute, der Terminplaner und Schriftführer. Zu allen Zeiten wurden die Musen von den Schultern der Realisten getragen und lebten von deren sachlicher Arbeit. Auch in der Geschichte des MGV "Frohsinn" Deesen bedurfte es solcher Männer, die als Vorsitzende, und wie es in der üppigen Sprache der Jahrhundertwende hieß: "Präsidenten", den Verein leiteten.

 

Und da der Sänger bekanntlich kein Pflasterstein ist, sondern ein feingewebtes Gefühlsleben besitzt, ist es der verdienstvollen Arbeit der Vorsitzenden zu danken, über nahezu 140 Jahre hin den Gesangverein zusammengehalten zu haben und in vorausschauender Weise auf zukünftige Gegebenheiten einzustellen.

Sagt doch der Volksmund: "Nichts ist so empfindlich wie ein Sänger."

 

Die Reihe der Deesener "Präsidenten" könnte wahrscheinlich ein Lied davon singen.

 

Die Vorsitzenden :

..........................                  Alfred Zirfas

..........................                 Walter Kern

Johann Kern                      Kurt Ramroth

Heinrich Gassen               Bernhard Lahr

Anton Schmidt                 Heinz Beißler

Josef Klein I                      Klemens Lahr

Walter Kern                      Andreas Veith

 

Vielfältig und unterschiedlich waren die Lieder der ersten Jahrzehnte.

 

Seit der Reichsgründung 1871 unter Bismarck blühte in Deutschland eine allgemeine Vaterlandsbegeisterung auf, die sich natürlich auch im Liedgut des Vereins widerspiegelte.

Insgesamt 44 Lieder mit teilweise nationalem Kampfcharakter legten Zeugnis ab, von der so vorbereiteten Gesinnung, mit der die Soldaten in den Krieg von 1914 bis 1918 schritten. Vier Sänger fielen, 13 Mitglieder unseres Vereins forderte der 2. Weltkrieg.

 

Es erstaunt sehr, welch umfangreiches Repertoire der Chor schon in seinen ersten Jahren besaß:

Von der feinsinnigen Liebeslyrik bis zum derbsprachigen Kneipenlied, technische Themen von der Eisenbahn und vom Freiballon, Heimat- und Naturthemen, Gratulationsständchen und Grabgesänge, Wanderlieder und Scherzgesänge, Gebete und klassische Hymnen.

 

Interessant berichtet das alte Kassenbuch von den Aktivitäten und Unternehmungen des Chores. Die Sänger spielten eifrig Theater, veranstalteten Kränzchen und Kaffeetafeln, gestalteten Umzüge, bauten Festwagen und Bühnenbilder, machten Reisen und Ausflüge, brachten Ständchen, bestellten Messen und hielten Familienabende.

 

1929 kaufte sich der Verein seine Fahne bei der "Vaterländischen Fahnenfabrik" für 163 Mark. 2,70 Mark kostete eine Tischglocke.

Die Schildträger bei den Festzügen erhielten 1 Mark bis 2,50 Mark.

Der Dirigent bekam 1926 zwei Mark für eine Chorprobe.

Man bezog die "Nassauische Sängerzeitung".

Zu den verschiedenen Veranstaltungen musizierte Franz Ramroth.

 

Jahr für Jahr ein neues Theaterstück:

 

1926 "Der Heiratskandidat",

1927 "Wolf von Falkenstein",

1928 "Die Räuber",

1929 "Dumm, dümmer, am dümmsten", "Henkerssohn und Zigeunerin",

1930 "Der Henker von Jütland",

1931 "Ein modern lackiertes Ehepaar".

 

So ging es über Jahrzehnte weiter.

 

Neue Aufgaben stellten sich im 2. Weltkrieg : 1939 ein Rekrutenabschiedsball.

Der Verein schickte fortwährend Feldpostpäckchen an die Sänger. Spenden für die Winternothilfe, für Kriegsblinde und Flüchtlinge sind vermerkt.

 

Nach Wiederaufnahme der sängerischen Aktivitäten bei Beendigung des 2. Weltkrieges verliefen die folgenden Jahre in harmonischer Weise unter Fortsetzung der vor dem Krieg gepflegten Kultur.

 

Die Hauptaufgabe des Vereins war in den Folgejahren die Geselligkeit und die Überwindung der Schäden durch die Vorjahre.

So gestalteten die Sänger auch in diesen Jahren Feste und Kränzchen, um auch weiterhin Frohsinn zu verbreiten.

 

Die Zeit des Wirtschaftswunders veränderten auch die Tätigkeiten der Sänger.

 

So machte der technische Fortschritt es möglich, an Veranstaltungen teilzunehmen, die auch etwas weiter entfernt waren. Ausflüge zu ferneren Zielen wurden veranstaltet. 1979 wurde anläßlich des 100 jährigen Bestehen auf dem Sportplatz in Deesen ein großes Sängerfest im Festzelt durchgeführt.

 

In diesem Jahr erhielt der Verein als besondere Anerkennung an die geleistete Arbeit die "Zelter-Plakette", eine Würdigung an Vereine die mindestens 100 Jahre alt sind.

 

Die rasend schnellen Veränderungen dieser siebziger und achtziger Jahre, mit zunehmenden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, erschwerten in den folgenden Jahren auch die Arbeit des MGV "Frohsinn" 1879 Deesen, vor allem wurde es immer schwieriger junge Leute zu motivieren, im Chor mitzuarbeiten. Zwar war der MGV "Frohsinn" Deesen im Jahr 1989 noch singfähig, es war aber abzusehen, dass der Chor wohl die Jahrtausendwende nicht wohlbehalten überstehen würde.

 

Dies erkannte der damalige Vorsitzende Heinz Beißler. Er und der Vorsitzende des Nachbarvereins MGV "Saynlust" Breitenau, Manfred Lay, schmiedeten die Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen.

 

Anfangs unsicher, ob aus den beiden Vereinen eine harmonische Einheit gebildet werden kann, erwies sich diese Entscheidung als genial und zukunftssichernd.

 

Für den Chor konnte mit dem damals 21 jährigen Mario Siry aus Leuterod ein junger und ehrgeiziger Dirigent gefunden werden, der den Sängern neben der Intonation auch weitere theoretische Kenntnisse beibringen konnte. Mit zunehmend anspruchsvoller werdender Chorliteratur, fühlte sich der Chor in der Lage, die frühere Tradition der beiden Verein fortzusetzen und wieder an Sängerwettstreiten teilzunehmen.

 

Der hervorragenden Motivationsarbeit des Dirigenten ist es zu verdanken, dass die Sänger in Eintracht sich den Herausforderungen stellten.

 

So konnten schon nach kurzer Zeit erste Erfolge eingefahren werden.

 

Sängerwettstreite in Hillscheid und Leihgestern endeten mit sehr guten Plazierungen.

 

Nun wurde das Ziel "Meisterchor im Sängerbund Rheinland-Pfalz" angegangen.

 

So wurde 1995 in Girod die erste Stufe dazu bestritten und bestanden. Im April 1997 stand nun die zweite Stufe zum Meisterchor in Neitersen auf dem Programm. Auch diese wurde bestanden und die Sänger konnten sich ganz die Vorbereitungen auf die letzte Stufe zum "Meisterchor" konzentrieren.

 

Dieser Wettstreit stand am 07. November 1998 in Horbach auf dem Programm.

Als Vorbereitung dazu wurden die Wettstreite in Ehrbach und in Hachenburg bestritten.

Der vorausschauenden Planung zu diesem Termin und der Termintreue der Sänger ist es zu verdanken, dass diese Bemühungen nicht umsonst waren und beide Verein den größten Erfolg ihrer Geschichte verbuchen konnten.

Nachdem die erste Freude über den Titel in Horbach begossen werden konnte, erwartete die preisgekrönten Sänger bei ihrer Rückkehr auf die Haiderbach ein festlich geschmückter Saal in der Gaststätte Schäfer-Lay, sowie eine Abordnung der St. Georgsbläser für ein Ständchen. Mit Kerzen standen die Sängerfrauen ihren Helden Spalier und es wurde noch ausgiebig der Titel gefeiert.

 

Der konzentrierten Arbeit des Dirigenten mit dem Chor ist es auch zu verdanken, daß sich in den folgenden Jahren auch wieder neue Sänger für den Chorgesang begeistern konnten.

Die sehr harmonische Zusammenarbeit mit den Freunden aus Breitenau führte in den Jahren der Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen dazu das beide Vereine immer enger zusammenwuchsen. So wurden fast alle Veranstaltungen, wie Ausflüge und Weihnachtsfeier, zusammen durchgeführt.

 

Nach solch imposantem Erfolg liegt die größte Schwierigkeit darin, die Spannung Chor aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen.

 

Nach dem Erreichen des Meisterchor-Titels im Jahr 1998 wurde das Jahr 1999 gesanglich entspannter angegangen. Höhepunkt des Jahres war das Sängerfest zum 120 jährigen Bestehen des MGV „Frohsinn" Deesen. Der Titel „Meisterchor" war für dieses Fest ein Türöffner, um ein gesanglich hochkarätiges Teilnehmerfeld zu organisieren. Das Sängerfest war dann auch gesanglich vom Allerfeinsten und wirkte noch lange bei allen Beteiligten nach. Der Vorstand und der Schirmherr Werner Redepenning konnten am Kommersabend dazu noch als besondere Auszeichnung den „Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz" entgegen nehmen, eine besondere Auszeichnung.

 

Das Jahr 2000 war für die Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen neben der Jahrtausendwende auch ein Jahr des Chorleiterwechsels. Marco Herbert, ebenfalls aus Leuterod, übernahm den Männerchor.

 

Im Jahr 2001 standen dann die beiden anderen Chöre der Haiderbach, MGV „Sängerkreis" Oberhaid und MGV „Eintracht" Wittgert aufgrund des plötzlichen Todes ihres Chorleiters ohne musikalische Leitung da.

 

Im Vorstand der Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen waren die Verantwortlichen sich sehr schnell bewußt, das man nun diese Vakanz nutzen müsse, um auch im Männerchor-Gesang auf der Haiderbach gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Vorstände aus Oberhaid und Wittgert waren auch gesprächsbereit und nach kurzer Zeit der Verhandlung über eine gemeinsame Geschäftsordnung entstand die Chorgemeinschaft Haiderbach.

 

Zu dem Zeitpunkt konnten viele noch nicht wissen, das diese Formation den Gesang auf der Haiderbach bereichern sollte.

 

Am 01.08.2001 fand dann die erste Chorprobe des Männerchores der Chorgemeinschaft Haiderbach statt und viele erlebten an diesem Abend etwas Neues. Es waren mehr Sänger da als Stühle zum drauf sitzen. Marco Herbert stand vor der Herkulesaufgabe drei Chöre aus vier Vereinen zu einem funktionierenden Chor zu formen.

 

Aber es gelang ihm. Bereits im Jahr 2002 konnte der Chor erfolgreich die 1. Stufe zum Titel „Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz" auf dem Kreis-Leistungssingen in Mühlheim-Kärlich erreichen. 2003 wurde dann die nächste Hürde beim Regional-Leistungssingen in Ochtendung genommen und die 2. Stufe zum Meisterchor erreicht.

 

Ende April 2004 richtete die Chorgemeinschaft Haiderbach für den MGV „Frohsinn" Deesen das Jubiläum zum 125 jährigen Bestehen aus. Dieses Fest dauerte keine 3 Tage (Freitag, Samstag, Sonntag), es konnte für den Donnerstag-Abend das Highlight gewonnen werden, das der SWR4 die Radiosendung „Wir bei Euch" in der Haiderbachhalle aufzeichnete. Gesanglich war das Fest für den MGV „Frohsinn" Deesen mit Schirmherr Günther Heinrich und die Chorgemeinschaft Haiderbach ein Erfolg.

Moderator Peter Jochen Degen konnte an dem Abend neben den Künstlern Mara Kayser,Michael Morgan und anderen auch den „Singenden Vorsitzenden" Klemens Lahr auf der Bühne in der Haiderbachhalle begrüßen.

 

Am 06. November 2004 sollte dann die Krönung der sängerischen Anstrengungen der letzten Monate erfolgen. Das Meisterchorsingen fand in Nentershausen statt, somit war auch die Anreise nicht allzu anstrengend.

 

Das Programm war bis ins Detail einstudiert. Marco Herbert und die Sänger hatten an dem Tag ganze Arbeit geleistet und die Sänger durften das Prädikat „Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz" mit nach Hause nehmen. Zu Hause erwarteten dann sie Sängerfrauen und die St. Georgsbläser die preisgekrönten Sänger und in der Gaststätte „Zum Wiesengrund" wurde der erfolgreiche Abschluss dann noch lange gefeiert.

 

Im Jahr 2004 wurde auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, Herrn Gottfried Dahm, des Bürgermeisters aus Wittgert, Herrn Egon Brodel und Herrn Klemens Lahr der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach aus der Taufe gehoben. Der Wunschdirigent von Herrn Dahm für diesen Chor war Herr Marco Herbert und daher wurde die Chorgemeinschaft Haiderbach gebeten die Patenschaft für den Chor zu übernehmen.

Der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach wurde somit als „Jugendabteilung" in die Chorgemeinschaft integriert.

 

Nun war es an der Zeit, die „Wilde Ehe" der vier Vereine zu beenden. Die Vorstände arbeiteten eine Vereinssatzung aus und am 01. Juli 2005 fand dann die Gründungsveranstaltung zur „Chorgemeinschaft Haiderbach e.V." in der Gaststätte Schäfer-Lay statt.

69 Menschen trafen sich an dem Abend und gründeten neben den Vereinen:

 

MGV „Saynlust" Breitenau

MGV „Frohsinn" Deesen

MGV „Sängerkreis" Oberhaid und

MGV „Eintracht" Wittgert

 

die Chorgemeinschaft Haiderbach e.V., die fortan den Gesangbetrieb der einzelnen Vereine auch rechtlich übernahm.

 

Es gibt sicherlich nicht viele Vereine, die bereits vor ihrer Gründung „Meisterchor"-Ehren erhalten haben.

 

Die rechtlichen Weichen waren gestellt, nun musste die Vereinshülle jedoch noch mit Leben gefüllt werden.

 

Zum Ende des Jahres durfte der frisch gegründete Vereine dann in der Stadthalle Ransbach-Baumbach ein Weihnachtskonzert mit dem Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und dem Startenor Johannes Kalpers mitgestalten.

 

Das Jahr 2006 stand dann ganz im Zeichen einer neuen Konzertreihe.

Die „Singende, klingende Haiderbach" vereinte alle Musik treibenden Vereine der Haiderbach in einer Halle und fand so tollen Anklang, das das Konzert fortan alle zwei Jahre stattfinden sollte.

Neben den beiden Chören der Chorgemeinschaft Haiderbach, dem Männerchor und dem Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, nahmen der Kichenchor St. Georg Breitenau und die St. Georgs-Bläser an dem Konzert teil.

In 2007 startete der Männerchor dann zu einem erneuten Wettstreit nach Helden ins Sauerland. Dort wurde in einer starken Gruppe der 2. Preis und der 2. Dirigentenpreis ersungen.

 

Ebenfalls in 2007 hatte der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach seinen ersten Fernsehauftritt. Auf dem Rembserhof wurde eine Weihnachtslieder-Sendung mit Johannes Kalpers aufgenommen.

 

Ende 2007 beschlossen die Vorstände der Chorgemeinschaft Haiderbach einen Jazz-Pop-Gospel-Projektchor für das Konzert „Singende, klingende Haiderbach" im Jahr 2008 zu gründen.

Hier tauchte wieder ein bekanntes Problem aus der Gründungsphase der Chorgemeinschaft Haiderbach auf. Mehr Sänger als Stühle.

Insgesamt 75 Sängerinnen und Sänger engagierten sich im Projektchor und fanden unter der Leitung von Marco Herbert sehr gut zusammen.

 

Das Jahr 2008 hatte gleich mehrere Höhepunkte vorzuweisen.

Zu Beginn des Jahres war die Chorgemeinschaft Haiderbach in der Haiderbachhalle Ausrichter des Kreissängertages des Chorverbandes Unterwesterwald.

Bei dem Konzert „Singende, klingende Haiderbach" standen dann gleich drei Chöre der Chorgemeinschaft Haiderbach auf der Bühne:

  • der Männerchor
  • der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und
  • der Jazz-Pop-Gospel-Projektchor

Ein herrliches Konzert und vor allem der Projektchor brachte den Saal mit seinen schwungvollen Liedern zum Beben, unterstützt von einer Rhythmus-Combo aus Piano, Bass und Schlagzeug.

Alle Beteiligten hatten eine Menge Spaß an dem neuen Chor und so entschloss der Vorstand sich, den Chor als „Dauerveranstaltung" laufen zu lassen.

 

In der Chorgemeinschaft Haiderbach konnten nun alle Mitglieder eine Familie das Hobby „Singen" bestreiten. Im Westerwald gibt es nicht viele Vereine, die dieses breite Spektrum anbieten!

Im Sommer wurde dann ein Wettstreit in Hofolpe besucht, erreicht wurde der 3. Platz in der Gruppe.

Zum Schluss des Jahres fand in der Kulturhalle in Ochtendung ein imposantes Ereignis statt.

Die Chöre des Chorleiters Marco Herbert gestalteten ein gemeinsames Konzert. Vier Stunden Chorgesang auf höchstem Niveau und von der Chorgemeinschaft Haiderbach waren natürlich alle drei Chöre dabei!

 

Das Jahr 2009 begann recht festlich mit einem Konzert des Männerchores zusammen mit dem Don Kosaken Chor Serge Jaroff unter Leitung von Wanja Hlibka in der Kirche in Breitenau. Das Hauptschiff dieser Kirche wurde im Jahr 2009 200 Jahre alt und so war dieses Konzert die Auftaktveranstaltung zum Festjahr. Im Herbst des Jahres fand dann in der Kirche ein Konzert mit allen Musik treibenden Vereinen der Haiderbach statt.

 

Der noch junge Chor-So! (als neuer Name für den Jazz-Pop-Gospel-Chor) durfte bei der Veranstaltung „Chor Aktiv" des Chorverbandes Unterwesterwald in der Fußgängerzone in Montabaur das Genre „Jazz-Pop-Gospel-Chöre" vertreten.

 

Im Jahr 2009 wurde mit einem tollen Konzert das fünfjährige Bestehen des Kinder- und Jugendchores der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach gefeiert. 18 Kinder konnten an dem Tag für ihre 5 jährige Teilnahme an dem Chor geehrt werden, einmalig im Chorverband!

 

Bad Neuenahr hieß dann ein Ausflugsziel im November für den Männerchor, jedoch nicht zur Kur, sondern zu dem „Volksliederleistungswettbewerb" des Chorverbandes Rheinland-Pfalz.

Nach gut vorgetragenen Liedern erreichte der Männerchor die Rudolf-Desch-Plakette in Silber und setzte sich selbst das Ziel, diese auch noch in Gold zu erhalten.

 

Nach so vielen Aktionen und Attraktionen wurde dann das Jahr 2010 zum Luft-holen genutzt.

Trotzdem waren alle drei Chöre hervorragend auf das Konzert „Singende, klingende Haiderbach" vorbereitet.

 

Das Jahr 2011 sollte dann ein mehr als erfolgreiches Jahr für die Chorgemeinschaft Haiderbach werden. Seit nunmehr 10 Jahren bestand der Verein und in der kurzen Historie wurden bereits viele Ereignisse erlebt. Zu Beginn des Festjahres erlebte die Kirche in Breitenau einen regelrechten Besucherstrom. Der Beginn des Festjahres „10 Jahre Chorgemeinschaft Haiderbach" wurde mit einem mehr als ausverkauften Konzert des Männerchores mit dem Don Kosaken-Chor Serge Jaroff unter Leitung von Wanja Hlibka begangen.

Im Mai begrüßten dann die Sänger mit Schirmherrn Willi Weber namhafte Chöre zu zwei tollen Konzerten, die viele so noch nicht erlebt hatten. Chorgesang auf höchstem Niveau in der Haiderbachhalle war tolle Werbung für den Chorgesang.

 

Am 26.09. fuhren alle drei Chöre zum „Tag der Chöre" auf die BUGA2011 in Koblenz. Mit drei vollbesetzten Bussen und etlichen privaten PKWs hätte man meinen können, das die ganze Haiderbach unterwegs sei. Der Männerchor, der Kinder- und Jugendchor und Chor-So! warben alle für den Chorgesang auf der Haiderbach und hatten dazu noch ein einmaliges Erlebnis.

 

Diese Ereignisse alleine hätten schon gereicht, um zu sagen das es ein erfülltes Sängerjahr war, aber es sollte noch besser kommen.

 

Am 06.11. wollte der Männerchor in Plaidt die Rudolf-Desch-Medaille in Silber aus dem Jahr 2009 in eine Goldenen Medaille umtauschen. Es wurde goldiges Gold. Neben der Medaille in Gold erzielte der Männerchor die Tageshöchstwertung bei dem Wettstreit und erhielt dazu noch den Preis des Präsidenten.

 

Nun ist es wahrlich schwer, ein solch imposantes Sängerjahr wie 2011 zu toppen, aber versucht wurde es in 2012.

 

Erstmals fand das Konzert „Singende, klingende Haiderbach" im Sommer statt, die proppenvolle Halle zeugte davon, das der Termin gut war. Der Männerchor, der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und Chor-So! lieferten tolle Auftritte ab und zeigten ihr Können.

 

Am 09. Juni war der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach vom Chorverband Rheinland-Pfalz eingeladen, diesen auf dem Deutschen Chorfest in Frankfurt zu vertreten. Drei voll besetzte Busse starteten auf der Haiderbach in Richtung Frankfurt. Bei tollem Wetter erlebten alle Mitgereisten ein tolles Festival-Flair in der Mainmetropole und der Chor zeigte sein Können auf der Mainuferkaibühne.

 

Im Herbst durfte die Chorgemeinschaft Haiderbach das Gruppenfest der neuen Sängergruppe Nord im Chorverband Unterwesterwald ausrichten.

 

Zwei Wochen später feierte dann Chor-So! Sein 5 jähriges Bestehen. Hier zahlte sich aus, das Chor-So! in diesen fünf Jahren viele andere Chöre besucht hatte, denn einige Chöre folgten der Einladung und es wurde wiederum großartiger Chorgesang geboten.

 

Am nächsten Tag begrüßten wir dann den SWR4 erneut zur Aufzeichnung der Radio-Sendung „Wir bei Euch". Moderator Nick Benjamin begrüßte Chor-So! zu seinem ersten Radio-Auftritt und die Gratulanten Anthony Christian, Nicki, Maxi Arland, Johannes Kalpers und Mara Kayser verzückten das Publikum an dem Abend.

 

Das Jahr 2013 stand dann für den Männerchor im Zeichen des sakralen Chorwettbewerbs im September.

Doch zunächst begleiteten wir die St. Georgs-Bläser bei deren Neujahrsempfang zum 40jährigen Jubiläum gesanglich.

Der Chorwettbewerb am 29. September war dann etwas anders als erwartet. Früh morgens ging es auf der Haiderbach los und durch den frühen Auftrittstermin war dann noch ausreichend Zeit den anderen Chören zuzuhören oder zu feiern. In der Gruppe wurde der 4. Platz von 5 Chören erreicht, jedoch alle Chöre mit hauchdünnem Unterschied in den Wertungen.

 

Die Planänderung kam dann bei der Heimfahrt. Der Motor des Busses wollte einfach nicht anspringen und so konnte man sich die Zeit bis zum Eintreffen des Ersatzbusses noch in den Gaststätten vor Ort vertreiben.

 

Im Jahr 2014 stand dann unter anderem wieder das Konzert „Singende, klingende Haiderbach" auf der Agenda.

Aber in diesem Jahr mit vier Chören aus der Chorgemeinschaft Haiderbach.

Der Kinder- und Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach wurde in zwei Chöre geteilt, um den musikalischen Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger gerecht zu werden. Es gibt von nun an den Kinderchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und Young Generations, den Jugendchor der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach. Natürlich war der Männerchor und Chor-So! bei dem Konzert „Singende, klingende Haiderbach" mit von der Partie.

 

Im Mai startete der Männerchor zu einem Volksliederwettbewerb nach Hüttenberg. Aufgrund der gemeldeten Sängerzahl war der Chor in der stärksten Klasse des Wettbewerbs eingruppiert und hatte es mit sehr guten Chören als Mitbewerber um Platz 1 zu tun.

Aufgrund der hervorragenden Vorbereitung durch Chorleiter Marco Herbert konnte der Männerchor in dieser Gruppe den ersten Platz ersingen, dazu eines von vier Gold-Diplomen. Eine beachtliche Leistung, die „Haiderbach" war plötzlich ein gesuchter Ort auf der Westerwald-Landkarte.

 

Im September wurde dann das 5 jährige Jubiläum des Kinder- und Jugendchores der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach gefeiert. Bei übelstem Wetter fand in der Kirche in Breitenau zunächst ein Konzert der Chöre der Chorgemeinschaft Haiderbach statt.

Sonntags sollte ein Sing- und Spielfest stattfinden, das fiel aber buchstäblich ins Wasser und so wurde es halt nur ein Singfest. Trotzdem eine tolle Veranstaltung für die Jüngsten Aktiven im Verein.

 

Das Jahr 2015 sollte dann wieder etwas ruhiger werden.

 

In diesem Jahr feierte die Gemeinde Breitenau ihre erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren. Dazu steuerte die Chorgemeinschaft Haiderbach ein Konzert von Chor-So! mit dem Don Kosaken-Chor Serge Jaroff unter Leitung von Wanja Hlibka bei.

Bei dem sakralen Chorwettbewerb in Frickhofen erreichte der Männerchor einen guten dritten Platz in einer schweren Gruppe mit einer tollen Punktzahl.

 

Vor der Sommerpause gab es dann im Männerchor einen Chorleiterwechsel. Fabian Glück übernahm den Männerchor und wegen krankheitsbedingtem Ausfall auch die anderen Chöre der Chorgemeinschaft Haiderbach bis zum Konzert „Singende, klingende Haiderbach" im Jahr 2016.

 

Der MGV „Frohsinn" Deesen alleine hätte sicherlich die Ereignisse seit dem Beitritt zur Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen nicht erleben können. Umso wichtiger war es, das die Verantwortlichen rechtzeitig die nötigen Weichen gestellt haben und den MGV „Frohsinn" Deesen über ihre Arbeit in den Nachfolgegruppierungen würdig vertreten haben.

 

Es bleibt zu hoffen, daß die Zukunft weiterhin so erfolgreich für die Chorgemeinschaft Haiderbach und daß der Verein die Aufgaben des 21. Jahrhunderts in der gleichen Weise meistern wird, wie es schon unsere Sänger und Mitglieder Geschichte der Chorgemeinschaft Haiderbach e.V., der Chorgemeinschaft Breitenau/Deesen und des MGV „Frohsinn" 1879 Deesen e.V. vollbrachten.

 

Übernommen aus der Chronik zum 100 jährigen Fest 1979, Autor Rudolf Hörle, vervollständigt durch Andreas Veith im Jahr 2015

Aktuelles

Am 26.05.2018 findet in der Haiderbachhalle in Wittgert das Konzert "Singende, Klingende Haiderbach" statt.

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unsere nächsten Proben:

Kinder- und Jugendchor der VG Ransbach-Baumbach:

 

Freitag, 20.04.2018

Kinderchor

von 15.00 Uhr

bis 16.00 Uhr

Jugendchor

von 15.00 Uhr

16.30 Uhr Grundschule Haiderbach

 

Chor-So!:

 

Freitag, 20.04.2018

Stimmbildung:

von 19.00  bis 19.30 Uhr 

Probe:

von 19.30 - 21.00 Uhr

Pfarrheim Breitenau

 

Männerchor:

 

24.04.2018

von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr  in der Gaststätte "Zum Bayernstüberl" in Oberhaid

 

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